Ein Lab - die Story

 

Dass es im Kennel Deep Impact und im Leben unserer Familie einen schwarzen Labrador, genauer gesagt eine schwarze Labradorhündin gibt, ist dem traurigen Umstand geschuldet, dass wir unsere erste Golden Hündin Fellina verloren haben.

Als eingefleischter Goldenmensch war der Wunsch meines Mannes nach einem schwarzen Hund schon sehr gewöhnungsbedürftig für mich, aber immerhin konnten wir uns nach diversen Ausflügen zum Rotti, Border und Mali dann doch zumindest auf einen Jagdhund einigen.

Dass sein Interesse aufgrund einiger Welpenbilder dann plötzlich dem Flat galt, war ein Kompromiss den ich gerne eingegangen bin, auch wenn der richtige Wurf für uns noch nicht lag.

Da kam uns das Schicksal zu Hilfe als bei den Silent Worker's eine Hündin nicht an den für sie geplanten Platz gehen konnte und die Züchter, Biggi und Klaus Linnemann sich schweren Herzens entschieden, keine 2 Hündinnen aus ihrem letzten Wurf selbst zu behalten.

Da war sie nun - ein Labradormädchen aus einem Wurf, der schon lange vollständig vergeben war, war plötzlich für uns frei.

Nachdem Klaus das Bild von der süßen Kleinen sah, war seine Entscheidung gefallen. Diesen Welpen wollte er haben.

Nachdem wir die Zusage von Biggi und Klaus Mittwochs bekamen, vereinbarten wir, dass ich am Samstag Richtung Köln  fahre um Ticket - aka Conneywarren Warner, kennenzulernen, der bei unseren Freunden Petra und Michael Golz lebt, die auch den Vater von Willow ( eine unserer Golden Hündinnen) besitzen, Stonehunter Antioco.

So konnte ich Freunde besuchen, Anti sehen der mir schon vor fast 10 Jahren ans Herz gewachsen war  - und Ticket kennenlernen.

Ticket hat mich sofort angesprochen, was bei mir für einen Labrador nicht leicht ist. Einen Welpen von diesem Hund?  Ja das konnte ich mir vorstellen. Trotz der Trauer und der eigentlich nicht sehr großen Bereitschaft mich jetzt schon auf einen neuen Welpen einzulassen - aber Klaus wünschte es sich so sehr.

Da wir ohnehin vereinbart hatten, dass es kein Problem wäre, wenn ich ohne Hund wieder heimfahre wenn es nicht für alle passt, konnte ich die weitere Reise zu Linnemanns sehr entspannt angehen, wo ich dann nach einer insgesamt guten Tagesreise am frühen Abend auch ankam .

Die Türe ging auf, die Hunde und die Welpen kamen raus und es war alles so wie es sein musste.

Spätestens  als ich den Kennel rein trug und Banu in den selbigen hineinmarschierte und es sich dort gemütlich machte war klar  - so kitschig das nun klingt - wir haben beide entschieden, wo ihr zukünftiges zu Hause sein würde.

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Unser herzlicher Dank gilt  Biggi und Klaus für diesen Hund
und Ruth Benger für die Bilder